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Das US-Energieministerium vergibt 13,5 Millionen US-Dollar an Sorghum für Biokraftstoffe

Kredit: Donald Danforth Plant Science Center Das Donald Danforth Plant Science Center gab bekannt, dass es Teil eines großen Verbundforschungsprojekts sein wird, um die Produktivität von Sorghum unter ressourcenbeschränkten Bedingungen zu verbessern. Die Forschung sollte zu Strategien zur Steigerung der pflanzlichen Biomasse sowie zu wasser- und nährstoffeffizienteren Sorghum-Anbausystemen führen. Das Fünfjahresprojekt im Wert von 13, 5 Mio. USD wird vom US-Energieministerium finanziert und von der Universität von Nebraska-Lincoln geleitet.

Sorghum ist ein vielversprechender Rohstoff für Biokraftstoffe, da es weniger Wasser benötigt als Mais und daher auf weniger produktiven Flächen angebaut werden kann. Auf diese Weise können die Landwirte auf erstklassigen Grundstücken weiterhin Nahrungsmittel anbauen und gleichzeitig Grenzflächen nutzen, um die Entwicklung eines effizienteren Bioenergie-Rohstoffs voranzutreiben. Dies wird den USA helfen, einen CO2-neutralen Energiemarkt voranzutreiben und der ländlichen Wirtschaft zu helfen.

"Die Forschung am Danforth Center wird die Aktivitäten des Konsortiums von Instituten und Universitäten ergänzen, die daran arbeiten, die komplexen Wechselwirkungen zwischen Bodenmikroben und Pflanzen zu verstehen", sagte Dr. Thomas Brutnell. Direktor des Enterprise Institute for Renewable Fuels im Danforth Center. "Ein Hauptziel des Projekts wird die Identifizierung von Bodenmikroben sein, die dazu beitragen, dass Sorghum effizienter mit Düngemitteln und Wasser umgeht und gleichzeitig die Photosynthese aufrechterhält oder verbessert."

Mithilfe eines Systemansatzes untersuchen die Forscher die Sorghum-Genetik sowie die Bodenmikroben, die mit Pflanzen interagieren. Die Arbeit nutzt die Fortschritte in der markergestützten Züchtung, der Metagenomik und der rechnergestützten Genomanalyse. Genetiker werden Sorghumsorten suchen und untersuchen, die Wasser und Stickstoff unter eingeschränkten Wasser- oder Stickstoffbedingungen effizienter nutzen. Gleichzeitig werden Mikrobiologen Bodenmikroben identifizieren und charakterisieren, die mit Sorghum interagieren und diesem zugute kommen, indem sie beispielsweise die Nährstoffaufnahme, die Wassernutzungseffizienz und den Krankheitsschutz verbessern.

Die Stärke des Projekts liegt in der interdisziplinären Tiefe und dem Fachwissen des Teams, zu dem Wissenschaftler der Washington State University, der Universität von North Carolina-Chapel Hill, des Boyce Thompson Institute, der Clemson University, der Iowa State University, der Colorado State University und des DOE-Joint Genome Institute gehören wird ein breites Spektrum an Fachwissen einbringen, um die Sorghumproduktion als Ganzes zu bewältigen. In der Zusammenarbeit erwarten die Forscher weitaus mehr, als es an einer einzelnen Institution möglich ist.

"UNL freut sich, dieses große Projekt mit Partnern renommierter Institutionen leiten zu können", sagte Prem Paul, Vizekanzler für Forschung und wirtschaftliche Entwicklung bei UNL. "Nur durch die fach- und institutionenübergreifende Zusammenarbeit können wir Lösungen für komplexe Herausforderungen finden, insbesondere an der Schnittstelle unserer Lebensmittel-, Wasser- und Energiesysteme."

Bereitgestellt vom Donald Danforth Plant Science Center