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Klimadebatte: Was wärmt uns auf? Menschliches Handeln oder Mutter Natur?

Eine umfassende Analyse der Klimadebatte kommt zu dem Schluss, dass die Mehrheit der Wissenschaftler der Ansicht ist, dass die globale Erwärmung in erster Linie von Menschen verursacht wird, obwohl eine stimmhafte Minderheit von Skeptikern an der Idee festhält, dass Mutter Natur die Ursache ist. Die Titelgeschichte der aktuellen Ausgabe von Chemical & Engineering News (C & EN), dem wöchentlichen Nachrichtenmagazin von ACS, erscheint zum Abschluss der vielfach publizierten Klimakonferenz der Vereinten Nationen in Kopenhagen. Diese Konferenz sollte ein umfassendes internationales Abkommen zum Umgang mit der globalen Erwärmung besiegeln.

Stephen K. Ritter, Senior-Korrespondent von C & EN, merkt in dem Artikel an, dass sich Gläubige und Skeptiker der globalen Erwärmung auf eine Reihe von Kernpunkten einigen. Diese Punkte umfassen Folgendes: Dass die atmosphärische Kohlendioxidbelastung der Erde seit Beginn der Industriellen Revolution Ende des 18. Jahrhunderts zugenommen hat; dass dieser Anstieg größtenteils auf die Verbrennung von Kohle und anderen fossilen Brennstoffen zurückzuführen ist; und dass die durchschnittlichen globalen Temperaturen seit 1850 angestiegen sind, wobei der größte Teil der Erwärmung seit 1970 stattgefunden hat.

"Aber hier hören die herzlichen Vereinbarungen auf", schreibt Ritter. "Im Mittelpunkt der Debatte um die globale Erwärmung steht, ob die Erwärmung direkt auf die Zunahme des anthropogenen CO2-Niveaus zurückzuführen ist oder ob sie einfach Teil der natürlichen Klimaschwankungen der Erde ist." Der Artikel bietet ein umfassendes Panorama der globalen Wissenschaft über den Klimawandel aus der Sicht derjenigen, die beide Szenarien unterstützen. Die Geschichte stellt fest, dass die Debatte angesichts der jüngsten Enthüllung von E-Mail-Nachrichten immer kontroverser wird, was darauf hindeutet, dass einige Wissenschaftler, die das Szenario menschlicher Aktivitäten unterstützen, versucht haben, die Veröffentlichung gegensätzlicher Standpunkte zu unterdrücken.

Zur Verfügung gestellt von der American Chemical Society